Die Lagerbestandsgenauigkeit misst, wie stark der im Warehouse Management System (WMS) geführte Bestand mit dem tatsächlich vorhandenen physischen Bestand übereinstimmt.
Sie ist eine der wichtigsten Grundlagenkennzahlen im Lager, da nahezu alle Prozesse auf korrekten Bestandsdaten basieren.
Formel:
(Korrekte Bestände ÷ geprüfte Bestände) × 100
Beispiel:
Bei einer Inventur werden 1.000 Artikel geprüft, davon stimmen 980.
→ Bestandsgenauigkeit = 98 %
Eine geringe Bestandsgenauigkeit führt zu:
👉 Sie ist die Basis für Planung, Disposition und Fulfillment.
1. Permanente Inventur (Cycle Counting)
Regelmäßige Stichproben statt seltener Vollinventur
2. Scanpflicht im gesamten Prozess
Vom Wareneingang bis zum Versand
3. Klare Lagerplatzsystematik
Verwechslungen vermeiden
4. Automatisierte Buchungen
Reduzierung manueller Fehler
👉 Eine hohe Genauigkeit bedeutet nicht automatisch optimale Bestände.
Ein Lager kann:
→ Kombination mit:
notwendig.
Ein Händler führt Cycle Counting ein:
Ergebnis:
Die Lagerbestandsgenauigkeit ist die Grundlage für alle logistischen Entscheidungen. Ohne verlässliche Daten sind selbst optimierte Prozesse ineffizient.
👉 „Garbage in, garbage out“ gilt im Lager besonders stark.